Porbefahrttermin vereinbaren

Versicherung bei einer Probefahrt

Bevor man eine Probefahrt antritt, ist es essentiell, das Bestehen eines Versicherungsschutzes abzuklären. Sollte das Fahrzeug mit einer Vollkaskoversicherung geschützt sein, muss erfragt werden, ob diese mit oder ohne Selbstbeteiligung des Fahrers besteht. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass der Probefahrer bei Unfällen, die er durch grob fahrlässiges Verhalten wie zum Beispiel Missachtung der Verkehrsregeln oder Geschwindigkeitsbegrenzungen, selbst verursacht hat, auch im Falle einer Vollkaskoversicherung für die entstandenen Schäden haften muss. Da jedes KFZ zugelassen sein muss, damit es überhaupt im Straßenverkehr gefahren werden darf, besteht normalerweise immer ein Haftpflichtschutz. Um Missverständnissen vorzubeugen bietet es sich an, vor der eigentlichen Probefahrt eine sogenannte Probefahrtvereinbarung abzuschließen. In diesem Vertrag werden nicht nur die persönlichen Daten von Interessent und Verkäufer und die wichtigsten Eckdaten zum Fahrzeug festgehalten, sondern auch dessen Versicherungsschutz, die exakte Dauer der Probefahrt, eine Haftungsvereinbarung sowie eventuelle vorige Mängel festgehalten. Somit fällt der Testfahrer nicht ins kalte Wasser, einem Verkehrsunfall kommen.